Laptime Performance konnte beim Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland auf dem Red Bull Ring mit Rang vier überzeugen.

Die zweite Saisonstation des Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland fand auf dem Red Bull Ring statt. 51.000 Zuschauer sorgten für eine beeindruckende Kulisse in der Steiermark. Laptime Performance setzte zwei Porsche 911 Cup ein, die von Niels Langeveld und Sebastian Freymuth gesteuert wurden.

Das Rennwochenende auf dem Grand-Prix-Kurs begann zunächst arbeitsreich. Nachdem es bereits in Imola beim Saisonauftakt Probleme an den Bremsen des neuen Markenpokalfahrzeugs gab, ordnete Porsche an, dass die Bremsen aus dem Vorgängermodell eingebaut werden mussten. Dies behob die Probleme, welche besonders Sebastian Freymuth beim Saisonauftakt in Italien stark einschränkten und zu einem Ausfall aus Sicherheitsgründen führte.

Den ersten Lauf in Österreich nahm Niels Langeveld vom 14. Startplatz auf. Der ehemalige Audi-Werksfahrer startete daraufhin eine spektakuläre Aufholjagd. Der Routinier aus den Niederlanden stürmte durch das Teilnehmerfeld und beendete das Rennen auf einem ausgezeichneten vierten Rang. Für Laptime Performance aus Neu-Finsing ist es das bislang beste Ergebnis in der Traditionsserie. Sebastian Freymuth wurde nach einer Zeitstrafe auf Rang 24 gewertet.

Das zweite Rennen am Sonntag beendete Niels Langeveld auf Rang neun, womit er weitere starke Punkte einfahren konnte. Sebastian Freymuth schloss den Wertungslauf auf Rang 14 ab und konnte sich damit seine ersten Zähler für dieses Jahr gutschreiben lassen.

„Der Red Bull Ring war für uns ganz gut. Wir hatten ja zum Glück noch einen zusätzlichen Testtag, allerdings wurde die Konfiguration der Bremse nochmal geändert und dadurch musste man eine Testsession opfern, um die Bremsen anzufahren. Das ging aber allen so und netterweise haben wir noch eine vierte dazubekommen. Nach den Testtag waren wir gute Dinge, dass unsere Autos schnell sind und das Setup passt, leider haben wir es dann im Qualifying nicht 100%ig hinbekommen, was leider in weniger guten Startplätzen resultierte. In den Sektoren eins und drei waren Freymuth und Langeveld auf dem Speed der Spitze, das hat gepasst, nur leider haben sie im zweiten Sektor sehr viel Zeit verloren“, erklärt Teamchef Simon Eibl.

Eibl setzt fort: „Wir haben daraufhin vor dem ersten Rennen nochmal einige Änderungen am Fahrzeug vorgenommen, was bei Langeveld sehr gut funktioniert hat und er brutal vorgefahren ist. Vom 14. Startplatz konnte er zehn Plätze gutgemacht und eine starke Pace gehabt. Natürlich ist er auch durch Vorfälle anderer Fahrer vorgekommen, er konnte aber trotzdem den Speed der Sputze mitgehen und ist dieselben Rundenzeiten gefahren, was zeigt, dass das Paket stimmt. Sebastian hing leider im Hinterfeld fest und kam nicht vorbei. Auch für das zweite Rennen war die Startposition wieder nicht so gut, es ging aber wieder gut nach vorne. Niels kam bis auf Platz neun vor und war happy. Er hatte wieder einige interessante Zweikämpfe. Eventuell hatte er in den ersten Runden etwas zu viel gepusht, dass er nach Runde drei, vier die Pace nicht mehr ganz mitgehen konnte, aber er kam zum Rennende wieder zurück. Sebastian konnte sich von seiner Startposition vorkämpfen und kam erstmals in die Punkte in diesem Jahr, was gut ist..Wir wissen jetzt, wo wir weiterarbeiten können für Spa und Zandvoort und sind sehr gut vorbereitet.“

In der Gesamtwertung belegt Niels Langeveld nach vier von 16 Rennen einen starken siebten Platz. Auch in der Teamwertung liegt Laptime Performance nach dem Rennwochenende in Österreich auf Position sieben.

Weiter geht es mit dem Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland vom 15. bis 17. Mai in Spa-Francorchamps. Im Vorjahr feierte das Team dort sein Debüt in der Rennserie und konnte direkt mit einem guten Speed überzeugen.

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