Enrico Förderer fuhr die Bestzeit am Testtag der ADAC GT4 Germany in Oschersleben.
Die ADAC GT4 Germany ist bereit für die Saison 2025. Die Serie absolvierte am Donnerstag in der Motorsport Arena Oschersleben den offiziellen Testtag. Dabei nutzten die teilnehmenden Fahrzeuge nicht nur den neuen Pirelli-Slickreifen, sondern erstmals auch einen synthetischen und nachhaltigen Kraftstoff. Den Piloten standen acht Stunden Streckenzeit zur Verfügung, die Bestmarke setzten im Mercedes-AMG GT4 Enrico Förderer/Jay Mo Härtling (SR Motorsport by Schnitzelalm). Aber auch Porsche und BMW hinterließen einen starken Eindruck im Hinblick auf den Saisonstart an gleicher Stelle vom 25. bis 27. April im Rahmenprogramm der DTM. Tickets für die DTM und die ADAC GT4 Germany gibt es online unter dtm.com.
Die schnellste Runde fuhr mit 1:30,483 Minuten Enrico Förderer, der erstmals überhaupt in der ADAC GT4 Germany unterwegs war. „Die Freude über das Resultat ist natürlich groß“, strahlte Förderer, der sich das Cockpit mit Jay Mo Härtling teilt. „Die Bestzeit habe ich in der ersten von zwei Sessions gesetzt, als die Asphalttemperaturen noch ein wenig geringer waren. Auch mit den neuen Pirelli-Reifen bin ich sehr zufrieden. Insgesamt ist das Feld in der ADAC GT4 Germany dieses Jahr wieder richtig eng zusammen, wodurch Nuancen einen Unterschied machen werden. Wir möchten dann gut in die Saison kommen und viele Punkte mitnehmen, gerne schon beim Saisonauftakt. Das Ziel dabei ist die Fahrt in die Top Fünf.“ Für seinen Rennstall SR Motorsport by Schnitzelalm ist es ein Comeback in der Serie. Der Rennstall kehrt nach einer Pause von drei Saisons 2025 wieder zurück in die ADAC GT4 Germany.
Rang zwei der Testfahrten sicherte mit 1:30,573 Minuten der Porsche 718 Cayman GT4 von Denny Berndt (Razoon – more than Racing). „Es ist natürlich klasse, so in die Saison zu gehen. Das Ergebnis zeigt, dass wir im Winter gut gearbeitet hatten“, erklärt der Berliner, der sich den Porsche mit Daniel Drexel teilt. „Wir haben beim Test viele Erfahrungen sammeln können. Beim Saisonauftakt möchten wir direkt gewinnen,“ so Berndt, der nun mit ordentlich Rückenwind zum Auftakt-Rennwochenende reist.
Die dritte Marke in den Top Drei ist BMW. Tim Reiter fuhr im M4 GT4 Evo von ME Motorsport eine Zeit von 1:31,055 Minuten und schaffte somit nicht nur Platz drei in der Tageswertung, sondern erzielte auch die Bestzeit der Nachmittagssession. „Direkt vorne mit dabei zu sein, ist wirklich sehr schön. Oschersleben scheint mir zu liegen, denn letztes Jahr hatte ich hier beim Rennwochenende eine Pole-Position eingefahren“, beschreibt Reiter, der sich im Cockpit 2025 mit Philip Wiskirchen abwechselt. „Wir haben am Testtag viel ausprobiert, beispielsweise beim Set-up. Mit der geleisteten Arbeit waren wir final sehr zufrieden, alles hat gut funktioniert. Somit gehen wird positiv gestimmt in die neue Saison.“
Ebenfalls in einem BMW von ME Motorsport startet ADAC Stiftung Sport-Förderpilot Thomas Rackl. Gemeinsam mit seinem neuen Teamkollegen Linus Hahne belegte er Rang vier: „Ich bin schon recht zuversichtlich nach Oschersleben angereist – und bin final mit dem Testtag sehr zufrieden. Wir haben heute hart gearbeitet und sind gut vorangekommen“, erklärt Rackl.
Die Top Fünf beim Testtag in Oschersleben
1. Förderer/Härtling – SR Motorsport by Schnitzelalm – Mercedes-AMG GT4 – 1:30,483 Minuten
2. Berndt/Drexel – Razoon – more than Racing – Porsche 718 Cayman GT4 – 1:30,573 Minuten
3. Wiskirchen/Reiter – ME Motorsport – BMW M4 GT4 Evo – 1:31,055 Minuten
4. Hahne/Rackl – ME Motorsport – BMW M4 GT4 Evo – 1:31,057 Minuten
5. Clausen/Bengtsson – BWT Mücke Motorsport – Mercedes-AMG GT4 – 1:31,066 Minuten