Nach drei Titelgewinnen im Vorjahr greift Proton Huber Competition auch in diesem Jahr mit fünf Fahrzeugen im Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland an.
Proton Huber Competition blickt auf eine erfolgreiche 2024er Saison im Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland zurück. Der Rennstall aus dem bayrischen Hofkirchen gewann im traditionsreichen Markenpokal die Titel in der Fahrer-, Rookie- und Teamwertung. „Die Meisterschaft mit Larry zu gewinnen hatte jeder natürlich ein bisschen erwartet. Das Gesamtergebnis, die Teammeisterschaft zu gewinnen, war für mich persönlich schöner als die Fahrermeisterschaft mit Larry ten Voorde zu gewinnen, da dies unsere gute Arbeit über das Jahr widerspiegelt“, so Teamchef Christoph Huber über die Erfolgssaison.
2025 wird das Team ein Jubiläum feiern und in die zehnte Saison im deutschen Carrera Cup starten. Damit ist der Rennstall rund um Christoph Huber das dienstälteste Team in der diesjährigen Saison der populären Rennserie. Wie im Vorjahr setzt Proton Huber Competition dabei fünf Porsche 911 GT3 Cup in der kompletten Saison ein, welche von einem komplett neuen Fahreraufgebot gesteuert werden. Bei zwei Veranstaltungen wird der Rennstall zudem zwei weitere Wagen an den Start bringen.
Robert de Haan ist eines der größten Talente im internationalen Porsche-Sport. Der 18-jährige wurde 2023 Titelträger im Porsche Carrera Cup Benelux sowie der Porsche Sprint Challenge Southern Europe. 2024 konnte er im Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland und auch im italienischen Cup sein Talent mit Siegen unter Beweis stellen. Auch im Porsche Mobil 1 Supercup konnte er mit starken Leistungen überzeugen. „Ich freue mich, dass ich mit Proton Huber Competition in meiner zweiten Saison im Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland starten werde. Die Ergebnisse des Teams sind beeindruckend, im letzten Jahr hat es alle Titel gewonnen“, erläutert der schnelle Niederländer. Christoph Huber ergänzt: „Nach einem ersten Kontakt im Januar 2023 war ich immer daran interessiert, Robert in unser Team aufzunehmen. Auch wenn wir es 2024 vorgezogen haben, uns im Fahrerlager aus dem Weg zu gehen, ist es uns gelungen, und wir sind sehr motiviert, mit Robert viele Rennen zu gewinnen und um Titel zu kämpfen.“
Mit dem Franzosen Marvin Klein wechselt einer der erfolgreichsten Porsche Cup-Piloten der letzten Jahre zu Proton Huber Competition. Der 25-jährige Klein wurde 2021 und 2022 Meister im starken französischen Markenpokal und verpasste im Vorjahr den Titel in Italien knapp. Im Porsche Mobil 1 Supercup fuhr er 2024 mit einem Sieg zum dritten Meisterschaftsrang. Auch im Porsche Sixt Carrera Cup ging Klein 2024 an den Start und konnte ein Rennen für sich entscheiden. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Marvin einen erfolgreichen und erfahrenen Fahrer im Team haben!“, erklärt Michael Dirsch, der den Einsatz von Proton Huber Competition im Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland leitet. „Unser Ziel ist, dass wir mit ihm weiterhin an unserer Performance arbeiten und ein gutes Umfeld für den Titelkampf haben werden!“
Ebenfalls aus den Niederlanden stammt Sacha Norden, der für Proton Huber Competition bereits die komplette Saison in der Porsche Sprint Challenge Southern Europe bestritt und seinen Speed unter Beweis stellen konnte. 2023 wurde der Pilot aus Enschede Meister in der Pro-Am-Wertung des Carrera Cup Benelux und konnte im folgenden Jahr einen Gesamtsieg in der Serie einfahren. „Ich freue mich sehr, einen neuen Schritt in meiner Karriere zu machen. Dies mit dem dienstältesten Team im Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland zu tun, macht mich optimistisch, dass wir in diesem Jahr einiges erreichen können“, so Norden.
Ein weiteres Nachwuchstalent ist der 19-jährige Brite Joseph Warhurst, der 2023 Meister in der Porsche Sprint Challenge Great Britain wurde. 2024 wechselte Warhurst in die ADAC GT4 Germany, so dass er bereits einen Großteil der Strecken aus dem deutschen Carrera Cup kennenlernen konnte. In der diesjährigen Saison der Porsche Sprint Challenge Southern Europe konnte er mit Proton Huber Competition seine ersten Rennerfahrungen im Porsche 911 GT3 Cup sammeln. Teamchef Christoph Huber: „Wir freuen uns sehr, mit Joseph ein britisches Talent bei uns im Team begrüßen zu dürfen! Nach einem Text mit ins im Dezember 2024 in Barcelona wollten wir Joe unbedingt in unserem Team haben.“
Komplettiert wird das Aufgebot vom 20-jährigen Niedersachsen Colin Jamie Bönighausen, welcher in seine zweite Saison im Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland gehen wird. Nach einer Saison im BMW M2 Cup stieg Bönighausen – der zuletzt eine Gesellenprüfung zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik absolvierte – in den Porsche-Cup auf und ließ sein Talent immer wieder aufblitzen! „Bei Proton Huber Competition spürt man den hundertprozentigen Siegeswillen, alles ist auf Motorsport ausgerichtet. Ich erwarte eine intensive Saison, wo ich gemeinsam mit Christoph und seinem Team die nächsten Schritte in meiner Entwicklung machen kann“, strotz Bönighausen vor Selbstbewusstsein.
In Zusammenarbeit mit dem schwedischen Team Fragus Motorsport wird Proton Huber Competition bei den Veranstaltungen in Imola und Zandvoort zwei weitere Porsche 911 GT3 Cup einsetzen. Gesteuert werden die Fahrzeuge von Daniel Ros, der im Vorjahr für das bayrische Team einen Gaststart im Porsche Mobil 1 Supercup absolvierte, sowie dem erst 17-jährigen Wilmer Wallenstam. Das schwedische Nachwuchstalent wurde 2024 Vizemeister in der Porsche Sprint Challenge Scandinavia.
„Ich blicke sehr stolz auf unser Aufgebot im Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland“, freut sich Christoph Huber. „Nach unser erfolgreichen 2024er Saison haben wir erneut ein sehr starkes Fahreraufgebot! Wir kombinieren erneut Piloten mit Erfahrung in den Porsche-Markenpokalen mit großen Talenten. Zudem haben wir über den Winter uns bestmöglich vorbereitet, so dass wir hoffentlich die Erfolge aus dem Vorjahr wiederholen können.“
Der Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland bestreitet 2025 insgesamt acht Rennwochenenden. Sechsmal gastiert die Rennserie dabei im Rahmen der DTM, dazu kommen zwei Gastspiele im Rahmen der FIA WEC. Der Saisonstart ist am Osterwochenende im italienischen Imola, während das Saisonfinale am ersten Oktoberwochenende traditionell in Hockenheim stattfindet. Erstmals seit 2019 gastiert der Markenpokal wieder auf dem traditionsreichen Norisring in Nürnberg.
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