FK Performance Motorsport erlebte einen schwierigen Sonntagslauf bei der ADAC GT4 Germany auf dem Norisring. Nun blickt das Bremer Team auf das ADAC GT Masters auf dem Nürburgring.

Der Sonntagslauf der ADAC GT4 Germany auf dem Norisring verlief schwierig für FK Performance Motorsport. Nachdem das Team im Samstagsrennen starke Ergebnisse einfahren konnten – Leyton Fourie und Max Rosam beendeten den Wertungslauf auf Rang zwei und zwei weitere Fahrzeuge des Teams fuhren in die Top 10 – wurde die Fahrzeugeinstufung (BoP) des BMW M4 GT4 angepasst. Mit den neuen Einstufungen war der Wagen nicht in der Lage, mit den anderen Herstellern um die Spitze zu kämpfen.

Alle vier Fahrzeuge des Teams nahmen den Lauf vom Ende des Feldes auf – trotz der schwierigen Ausgangslage konnten Leyton Fourie und Max Rosam sowie Gianni van de Craats und Moh Ritson mit ihren Fahrzeugen noch in die Punkte vorstoßen.

Nach dem schwierigen zweiten Wertungslauf auf dem Stadtkurs in Nürnberg liegt nun der Fokus der norddeutschen BMW-Mannschaft auf dem ADAC GT Masters, welches an diesem Wochenende im Rahmen des Truck GP auf dem Nürburgring eines der Saisonhighlights absolviert. FK Performance Motorsport wird dabei mit zwei BMW M4 GT3 im Teilnehmerfeld vertreten sein. Die zweifachen Saisonsieger Leon Köhler und Maxime Oosten sowie Eduardo Coseteng und Grégory de Sybourg steuern die beiden Fahrzeuge.

„Nach einem schwierigen Saisonstart in Oschersleben konnten wir in Zandvoort unsere ersten Meisterschaftspunkte einfahren. Daran möchten wir am Nürburgring anknüpfen und eine Top-5-Platzierung anvisieren. Da ich diese Saison als Lehrjahr betrachte, konzentriere ich mich vor allem auf meine persönliche Entwicklung. Ich merke, dass ich mich von Rennen zu Rennen verbessere und vorankomme“, so Grégory de Sybourg vor dem Rennwochenende in der Eifel.

Dabei wird sich das Team an ein neues Rennformat gewöhnen müssen, denn erstmals in der 18-jährigen Geschichte wird die Rennserie Rennen ausfahren, die nicht über das gewohnte einstündige Format gehen! Der Samstagslauf wird als „Endurance“-Rennen über 80 Minuten gehen. Dabei sind zwei Pflichtboxenstopps vorgeschrieben, bei denen jeweils der Fahrer gewechselt werden muss. Bei einem Boxenhalt muss zudem per Tankkanne getankt werden und die Reifen gewechselt werden. Der Sonntagslauf geht als „Sprint“-Rennen über eine Distanz von 40 Minuten mit einem Boxenstopp zum Fahrerwechsel zwischen den Minuten 15 und 25.

Der Samstagslauf wird um 15:00 Uhr aufgenommen, während am Sonntag um 15:10 Uhr die Startampel auf Grün schaltet. Beide Rennen werden, wie gewohnt, auf Sport1 im Free-TV Live übertragen. Zudem werden beiden Läufe auch im offiziellen Stream auf YouTube übertragen.