Toksport WRT feiert den Debütsieg im ADAC GT Masters. Luca Stolz und Maro Engel gewinnen den Saisonauftakt auf dem Lausitzring.

Der Saisonauftakt des ADAC GT Masters auf dem Lausitzring endet mit einem Sieg von Toksport WRT. Luca Stolz und Maro Engel gewinnen das Rennen un Brandenburg. Für das Team aus Quiddelbach ist es im fünften Start der erste Sieg im ADAC GT Masters. Stolz nahm das Rennen von der Pole-Position auf, fiel am Start eine Position zurück. In der achten Runde kollidierte Stolz mit Alfred Renauer, der im Herberth Motorsport Porsche direkt am Start die Führung übernahm. Renauer drehte sich, während Stolz die Führung übernahm. Der Mercedes-Pilot erhielt keine Strafe.

Rang zwei geht an SSR Performance. Michael Ammermüller und Christian Engelhart fuhren im Porsche auf die zweite Position. Somit belegen zwei Teams, welche 2020 erstmals die komplette Saison im ADAC GT Masters bestreiten, die ersten zwei Plätze.

Rang drei geht an Montaplast by Land-Motorsport. Das Fahrzeug von Max Hofer und Christopher Haase kämpfte sich vom elften Startplatz nach vorne.

Eine noch beeindruckendere Aufholjagd zeigte der KÜS Team75 Motorsport Porsche von Jannes Fittje und David Jahn. Der Porsche pflügte von der 19. Startposition auf Rang vier.

Vier Runden später das nächste Drama für Herberth Motorsport. Markus Pommer verschätzt sich beim anbremsen auf die erste Kurve und reißt den Porsche von Robert Renauer aus dem Rennen. Der SSR Porsche von Michael Ammermüller und Christian Engelhart wurde ebenfalls von der Corvette getroffen, konnte aber weiterfahren.

Rund 14 Minuten vor Rennende gab es im Kampf ums Podium eine weitere Kollision. Simona de Silvestro und Christopher Mies kollidierten. Beide verloren bei dem Zusammentreffen viel Zeit.

Ergebnis (Top 10):

1. Luca Stolz/Maro Engel – Toksport WRT – Mercedes-AMG GT3
2. Michael Ammermüller/Christian Engelhart – SSR Performance – Porsche 911 GT3 R
3. Max Hofer/Christopher Haase – Montaplast by Land-Motorsport – Audi R8 LMS GT3
4. Jannes Fittje/David Jahn – KÜS Team75 Motorsport – Porsche 911 GT3 R
5. Albert Costa Balboa/Franck Perera – Grasser Racing Team – Lamborghini Huracan GT3
6. Patric Niederhauser/Kelvin van der Linde – Rutronik Racing – Audi R8 LMS GT3
7. Indy Dontje/Maximilian Götz – HTP-Winward Motorsport – Mercedes-AMG GT3
8. Igor Salaquarda/Frank Stippler – Team ISR – Audi R8 LMS GT3
9. Marvin Dienst/Philipp Frommenwiler – Schütz Motorsport – Mercedes-AMG GT3
10. Alfred Renauer/Sebastian Asch – Precote Herberth Motorsport – Porsche 911 GT3 R

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