Fabian Vettel feierte beim Sonntagslauf des ADAC GT Masters in Zandvoort seinen ersten Podestplatz in der Serie. Gemeinsam mit seinem Partner Philip Ellis freut sich Vettel über ein erfolgreiches Wochenende auf dem Dünenkurs.

Fabian Vettel und Philip Ellis fuhren beim ADAC GT Masters in Zandvoort zweimal in die Top 7. Für den jüngeren Bruder vom viermaligen Formel 1-Weltmeister Sebastian Vettel und dem unter Schweizer Lizenz startenden Ellis ist es das bislang erfolgreichste Wochenende im ADAC GT Masters 2019.

Philip Ellis Fabian Vettel MANN-FILTER Team HTP Mercedes AMG GT3 ADAC GT Masters Zandvoort
Foto: Gruppe C Photography

Vettel qualifizierte den MANN-FILTER Team HTP Mercedes AMG GT3 auf der 24. Startposition für das Samstagsrennen auf der Dünenachterbahn. Gemeinsam mit Ellis kämpfte sich das Fahrzeug mit der Startnummer #48 stark nach vorne. Nach der einstündigen Renndistanz überquerte die „Gelbe Mamba“ die Ziellinie auf der siebten Position.

Noch besser lief es im Qualifying zum Sonntagsrennen in den Niederlanden. Philip Ellis stellte den Boliden auf die dritte Startposition. Bis zum Öffnen des Boxenstoppfensters konnte der unter Schweizer Lizenz startende Pilot diese Position halten. Nach dem Boxenstoppfenster lag das Fahrzeug auf der zweiten Position. Doch Fabian Vettel musste sich dem Druck des Montaplast by Land-Motorsport-Piloten Max Hofer geschlagen geben und den Audi passieren lassen. Am Ende stand Position drei zu Buche, was für Vettel der erste Podestplatz im achten Rennen im ADAC GT Masters ist.

Fabian Vettel: „Ich freue mich riesig. Unser Mercedes-AMG GT3 hat einfach super funktioniert – auch gestern schon, wo wir diese irre Aufholjagd hatten. Philip hat heute ebenfalls einen super Job abgeliefert. Sein dritter Platz vom Qualifying war mega! Im Rennen kam ich bei meinem Stint unter Bedrängnis und habe versucht, den zweiten Platz zu halten, aber irgendwann konnte ich die Pace nicht mehr mitgehen. Aber Platz drei ist ja auch nicht so schlecht!“

Philip Ellis: „Das war heute einfach nur geil! Der ganze Tag lief schon fast perfekt. Im Qualifying habe ich eine super Runde zusammenbekommen, so dass wir plötzlich auf P3 standen. Für das Rennen war das eine super Ausgangsposition – gerade in Zandvoort wo man nicht so gut überholen kann. Im Rennen konnten wir den Platz gut behaupten und beim Wechsel sogar eine Position gut machen. Wir wussten aber, dass es hinten raus schwer wird. Fabian hat das klasse gemacht. Wir werden heute noch feiern, soviel ist sicher!“

 

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