Zur Saison 2017 wechselte Marvin Kirchhöfer aus dem Formelsport in den GT-Sport. In diesem Jahr fährt er im ADAC GT Masters sowie im Blancpain GT Series Endurance Cup.

Wir unterhielten uns mit dem 24-jährigen:

In diesem Jahr wirst du für Callaway Competitionim ADAC GT Masters starten. Du wirst dir mit Frank Kechele bzw. Daniel Keilwitz eine Corvette C7 teilen. Was sind die Ziele für die Saison in der deutschen GT-Serie?

Ich bin sehr froh darüber ein Teil von solch einem Erfolgreichen Team zu sein! Es wird dieses Jahr das wahrscheinlich stärkste Jahr im GT Masters sein. Der erste Sieg steht ganz oben auf der Liste, in Hockenheim schauen wir dann wo wir stehen!

Deine erste Testfahrt in der Corvette in Le Castellet wurde ja praktisch verschneit, mittlerweile konntest du aber einige Runden mit dem Wagen drehen. Wie fühlt sich das Auto an und wie unterscheidet es sich vom Mercedes AMG GT3, den du 2017 fuhrst?

Das Auto gibt mir als Fahrer ein sehr gutes Feedback! Es lässt sich alles deutlich kontrollierter fahren. Ich fühle mich sehr wohl das Auto an seine Grenzen zu bringen und zusehen wo wir noch Potenzial in der Setup Arbeit haben.

Zusätzlich startest du auch im Blancpain GT Series Endurance Cup, für R-Motorsport wirst du gemeinsam mit Alex Brundle und Maxime Martin einen Aston Martin Vantage steuern. Was sind dort eure Ziele?

Auch hier wird es dieses Jahr richtig starke Autobesetzungen geben! Es ist schwierig vorher Zusagen wo wir über das Jahr rauskommen aber ich glaube das wir als Fahrer und als Team das gleiche Ziel teilen und verfolgen 😉

Wie stark unterscheiden sich die Corvette und der Aston Martin und wie leicht bzw. schwer fällt dir die Umstellung zwischen den Wagen?

Beide Autos sind doch relativ identisch, von daher fühl ich mich sehr wohl weil es nicht viele Faktoren gibt auf die ich mich umstellen muss!

Zur Saison 2017 bist du aus der Formel 2 in die GT-Szene gewechselt, warum?

Die Entscheidung kam ganz einfach aus finanziellen Gründen. Wir alle versuchen natürlich unsere Leidenschaft als unseren Beruf zu leben. Da gerade da im Formelsport überwiegend andere Faktoren im Vordergrund stehen als nur Talent, musste die Entscheidung so kommen. Ich bereue sie aber keineswegs und fühl mich richtig wohl im GT Sport weil auch hier unglaublich professionell gearbeitet wird und letzten Endes bleibt das Ziel genau das gleiche!

Wie schwer fiel dir zu Saisonbeginn die Umstellung auf die GT-Boliden?

Was den reinen Speed betrifft war es ok. Die Übersicht vom Auto und gerade am Start war da das größte Problem. Man ist sehr eingeschränkt was die Rundumsicht betrifft aber das sollte für dieses Jahr nach den bisherigen Erfahrung kein Problem mehr sein!

Für weitere Informationen zu Kirchhöfer empfehlen wir seine Website sowie seine offizielle Facebookseite.

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